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Ihr Aufenthalt

Aufnahme

Ansprechpartnerin: Karoline Bruß
0381 494 6106

Wir bereiten die Operation vor und planen Voruntersuchungen. Wenn die Operation dringend ist, verständigen wir uns schnell mit dem überweisenden Arzt, der Sie über das weitere Vorgehen informiert. Ansonsten schicken wir den Ihnen den Aufnahmetermin und Hinweise zur Operation per Post zu. 

Das sollten Sie für Ihren Klinikaufenthalt mitbringen:

  • Einweisungsschein
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Medikamentenausweis (wenn vorhanden)
  • Befunde von früheren Krankenhausaufenthalten, Arztbriefe
  • Hygieneartikel
  • Bekleidungs (Schlafanzug, Trainingsanzug, Hausschuhe und bequeme feste Schuhe, Bademantel, Unterwäsche, Strümpfe - bitte nur das Nötigste)

Bitte lassen Sie größere Geldbeträge, Wertsachen und Schmuck zu Hause. Bei Verlust übernehmen wir  keine Haftung.

In unserer Patientenaufnahme im Perioperativen Zentrum (POZ) nehmen wir Ihre Daten auf. Sollten Sie nur sehr eingeschränkt belastbar sein, können die Aufnahmeformalitäten auch direkt auf unserer Station A erledigt werden. Station A befindet sich im POZ in der 1. Etage, der Fahrstuhl ist direkt gegenüber der Patientenaufnahme.

nach der Operation

Nach der OP erwachen Sie langsam auf der Intensivstation. Ihre Vitalfunktionen werden überwacht, sie werden sich zwischen vielen Kabeln und Geräten wiederfinden. Wir kümmern uns um Sie.

Narkose und Operation sind für Herz und Kreislauf sehr belastend. Ihre Organe müssen sich mit Unterstützung von technischen Geräten (bspw. Beatmungsgerät, Infusionspumpen) erst wieder daran gewöhnen, allein ihre Aufgaben zu erfüllen.

Wir werden Sie mehrmals am Tag untersuchen, um den Operationserfolg zu kontrollieren und weitere Behandlungen festzulegen.

Nach Entfernen des Beatmungsschlauchs geben wir Ihnen schluckweise etwas zu trinken, anschließend  erhalten Sie kleine Mahlzeiten mit leichter Kost.

Am Tag nach der Operation können Sie Besuch empfangen.

Von der Intensivstation werden Sie auf die herzchirurgische Station in den Intermediate Care-Bereich verlegt. Dieser Bereich ist eine leistungsstarke Einheit zwischen der Intensiv- und der Normalstation. Hier besteht ein Monitoring, das dem der Intensivstation beinahe gleichkommt.

Für eine intensive postoperative Atemtherapie steht an jedem Bett ein CPAP-Gerät bereit. Darüber hinaus ist jedes Bett mit einem Patientenüberwachungssystem ausgestattet.

Wir beginnen langsam mit der Mobilisation, d.h. Sie werden im Bett bewegt, bewegen sich allein, sitzen an der Bettkante und stehen auch schon mal vor dem Bett.

Besuche

Hinweise zur Anreise finden Sie hier

Ein erster Besuch ist für Angehörige am Tag nach der Operation möglich. Die Patienten befinden sich dann in der Regel auf der Intensivstation. Bitte melden Sie Ihren Besuch unter  0381 494 6430 oder 0381 494 6130 an.

Bringen Sie bitte keine Blumen oder Nahrungs- und Genussmittel mit. Aus hygienischen und medizinischen Gründen ist dies nicht zulässig.

Auf der Normalstation können Sie unangemeldet Angehörige besuchen, es gibt keine festgelegten Besuchszeiten. Wir bitten Sie aber, unseren Patienten zwischen 12 und 14 Uhr eine Mittagsruhe zu ermöglichen. 
Bitte melden Sie sich immer erst auf der Station bei der Schwester an.
Sie dürfen Schnittblumen mitbringen. Bitte vermeiden Sie es aber, Topfpflanzen ins Krankenhaus zu bringen. Das Mitbringen von Lebensmitteln oder Getränken sollte zunächst mit der Stationsschwester abgesprochen werden. Bitte setzen Sie sich nicht auf die Patientenbetten, sondern nutzen Sie die Stühle in den Zimmern oder die Besucherbereiche. Falls Sie ein Gespräch mit dem Arzt wünschen, vereinbaren Sie dieses bitte vorher auf der Station.

Für Besucher von außerhalb: Leider verfügen wir über kein Gästehaus. Wegen der Nähe zur Klinik empfehlen wir Ihnen zum Übernachten die Stadtpension "Lotte", die "Pension Am Doberaner Platz", das "Motel One" oder das "Radisson Blu" Hotel.

auf Station

Unsere Station A hat helle und freundliche Ein- und Zweibettzimmer, die mit einer Nasszelle mit Waschbereich, Dusche und Toilette ausgestattet sind. In den Zimmern befinden sich Schränke, in denen Sie Ihre persönlichen Gegenstände aufbewahren können.

Auf unserer Normalstation versorgen wir Patienten, bei denen eine Intensivüberwachung nicht erforderlich ist. Das betrifft vor allem Patienten, die zu einer geplanten Operation aufgenommen werden oder die nach der erfolgreichen Behandlung verlegt werden. Für jeden Patienten steht ein Monitor zur Überwachung der Herz- und Kreislauffunktion zur Verfügung.

Unsere examinierten Pflegekräfte wurden extra für die Betreuung von herzkranken Patienten ausgebildet. Nach der Operation setzen wir mit Ihnen das begonnene Atemtraining fort und fördern die Bewegung: Mit Sitzen, Aufstehen, Gehen auf dem Gang / der Treppe und angeleitete Übungen in der Gruppe möchten wir Sie so schnell wie möglich wieder an die Belastungen des Alltags heranführen.

Ein Tag auf der Station
Der Krankenhaustag beginnt zwischen 6.15 und 7.30 Uhr mit Wecken und Waschen. Um 7.30 Uhr gibt es Frühstück, um 11.30 Uhr Mittagessen und um 14.30 Uhr ist Kaffeezeit. Abendessen servieren wir um 17.30 Uhr. In der Regel können Sie das Essen aus zwei Angeboten wählen. Auf Wunsch erhalten Sie vegetarische Kost, Diätkost oder Kost für Muslime. Tee erhalten Sie auf Wunsch den ganzen Tag. Ab 21 Uhr bitten wir Sie, die Nachtruhe einzuhalten.

Die Arztvisiten finden in der Regel vor dem Frühstück und nachmittags statt. Medizinische Untersuchungen wie EKG, Herzecho, MRT, Blutentnahmen oder Krankengymnastik führen wir über den Tag verteilt durch.

Als Teil der Universitätsmedizin bilden wir Studenten aus, die auch an den Visiten teilnehmen, da sie sehr lehrreich sind. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

Nachsorge

Rehakliniken mit kardiologischem Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern. Zum Vergrößern die Karte anklicken.

Nach der Klinik in die Reha?
Durch die Operation und Ihre Krankheit ist Ihr Körper geschwächt und muss sich erst wieder an den Alltag gewöhnen. Darum werden Sie im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt in eine Rehaklinik verlegt, die  sich in der Regel in der Nähe Ihres Wohnortes befindet. Wir organisieren die Rehabilitation und Verlegung. Während der Rehabilitation steigern Sie durch verschiedene Trainingsaktivitäten langsam wieder Ihre körperliche Leistungsfähigkeit. Sie lernen, Belastungsgrenzen zu erkennen und erhalten Hinweise zur Vermeidung von Risikofaktoren. Sie erhalten Tipps für die gesunde Ernährung. Unsere Sozialarbeiterin Frau Noack berät Sie gern: 0381 494 5219.

Wie häufig muss ich zur Nachuntersuchung gehen?
Bitte vereinbaren Sie nach Entlassung aus der Rehaklinik schnellstmöglich einen Termin mit Ihrem Hausarzt oder Kardiologen. Dort werden die Zeitpunkte für die regelmäßigen Nachuntersuchungen festgelegt.

Muss ich bei Beschwerden erst zu meinem Hausarzt oder kann ich gleich in die Ambulanz der Klinik kommen?
Nach Entlassung aus dem Krankenhaus und der Rehaklinik sind der Hausarzt und der niedergelassene Kardiologe für Ihre Weiterbehandlung zuständig. Beide haben von uns einen ausführlichen Operationsbericht und einen Entlassungsbrief erhalten und sind über die weiterführende Behandlung und die einzunehmenden Arzneimittel informiert. Der Hausarzt kennt Ihren Gesundheitszustand am besten und ist Ihr erster Ansprechpartner. Wenn jedoch starke Beschwerden auftreten, rufen Sie bitte den Notarzt und informieren Sie ihn über Ihre Operation. Er wird Sie dann, falls erforderlich, zu uns überweisen.

Welche Beschwerden können eine Verschlechterung meines Zustandes anzeigen?
Sollten sich während des Klinikaufenthaltes oder danach folgende Symptome zeigen, melden Sie sich bitte sofort bei Ihrem behandelnden Arzt, dem Pflegepersonal oder Ihrem Hausarzt: Luftnot, Brustschmerzen, Rötungen an der Operationsnarbe, Schwellungen in den Beinen, Herzrasen, Nachlassen der Leistungsfähigkeit, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel, dauernde Kopfschmerzen, starke Gewichtszu- oder -abnahme in sehr kurzer Zeit.

Worauf muss ich achten, was soll ich vermeiden?
In der ersten Zeit nach Ihrer Operation sollten Sie sich keinesfalls überanstrengen. Tragen Sie bitte keine schweren Einkaufstaschen. Zu lange Spaziergänge sollten Sie auch vermeiden, bei körperlichen Aktivitäten legen Sie bitte ausreichend Pausen ein. Vermeiden Sie fettreiche Speisen, grundsätzlich sollten Sie sich vitamin- und ballaststoffreich ernähren. Achten Sie auf Ihr Körpergewicht.

Was ist mit Alkohol und Zigaretten?
Gefährlichster Risikofaktor für Herzpatienten ist das Rauchen. Falls Sie vorher geraucht haben, sollten Sie nach der OP nicht wieder damit anfangen. Gegen mäßigen Alkoholgenuss ist nichts einzuwenden. Ein Glas Rostwein am Abend wirkt sich eher günstig auf Ihr Herz-Kreislauf-System aus. Sie müssen aber beachten, dass die Wirkungen von vielen Medikamenten, z.B. Schmerz- und Beruhigungsmitteln sowie von gerinnungshemmenden Mitteln, durch den Genuss von Alkohol verstärkt werden. Übermäßiger Alkoholgenuss belastet das Herz-Kreislaufsystem und sollte unbedingt vermieden werden.

Darf ich Sport treiben?
Sportliche Aktivitäten sind fester Bestandteil der Rehabilitation. Am Ende der Rehabilitation wird man Ihnen Empfehlungen geben, welche körperlichen Aktivitäten für Sie am besten geeignet sind. Diese Aktivitäten sollten Sie dringend und regelmäßig durchführen. Grundsätzlich ist viel Bewegung an der frischen Luft wichtig. Einige Sportvereine bieten spezielle Herzsport- oder Koronarsportgruppen an. Bewegung in der Gemeinschaft Gleichgesinnter tut Ihrer Gesundheit gut und macht Spaß. Hier finden Sie Herzsportgruppen in Ihrer Nähe.

Darf ich wieder Auto fahren, Flugzeug fliegen?
Wenn Sie sich nach der Rehabilitation wieder fit fühlen, dürfen Sie nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt eine Flugreise antreten oder wieder Auto fahren. Bei längeren Autofahrten legen Sie bitte reichlich Pausen ein.